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Berufsunfähigkeitsversicherung

Verlust der Arbeitskraft finanziell absichern

Viele Berufstätige haben keine Berufunfähigkeitsversicherung, weil sie sich den Beitrag nicht leisten können. Es gibt günstigere Alternativen, die jedoch deutlich weniger absichern.
Die eigene Arbeitskraft ist das größte Kapital. Der Bund der Versicherten hält die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) daher für eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt – vor allem, wenn von einem Gehalt mehrere Personen leben. Doch für viele Berufstätige ist sie oft so teuer, dass für sie ein BU-Abschluss nicht infrage kommt.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Erhebliche Preisunterschiede je nach Beruf


Ein Krankenpfleger oder Handwerker muss dabei sehr viel mehr zahlen als ein Büroangestellter – für den identischen Schutz, denn die Versicherer teilen die Kunden in verschiedene Risikogruppen ein. Je höher das berufs- oder hobbybedingte Risiko ist, durch Krankheit oder Unfall seinen Job nicht mehr ausüben zu können, desto höher die Prämie. So zahlt ein 25-jähriger nichtrauchender Bürokaufmann für eine monatliche BU-Rente von 1.500 Euro rund 60 Euro im Monat, ein gleichaltriger Fliesenleger dagegen im günstigsten Fall stolze 175 Euro, eine Krankenschwester immerhin noch rund 120 Euro. Einen Abschluss dürften sich beide schwer leisten können.

Alternative Grundfähigkeitsversicherung


Doch was tun? Ganz oben auf der Liste der BU-Alternativen steht mittlerweile die Grundfähigkeitsversicherung. Dieser Schutz orientiert sich nicht am Verlust der Arbeitskraft oder an einem Beruf und bestimmten Krankheit, sondern am Verlust einer oder mehrerer Grundfähigkeiten. Verliert ein Versicherter die hier definierten Fähigkeiten wie etwa Sehen, Hören, Orientieren oder den Einsatz der Hände, erhält er eine Rente. Die Beeinträchtigung beziehungsweise der Verlust der Grundfähigkeiten kann dabei Folge eines Unfalls, einer Krankheit oder von alterungsbedingtem Kräfteverfall sein.

Im Gegensatz zur BU zahlt die Versicherung auch dann, wenn die Grundfähigkeiten fehlen, aber der Versicherte weiter arbeitet. Viele Policen leisten auch ab Pflegegrad II oder III. Nachteil: Andere Erkrankungen führen nicht zur Rente. Angebote mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis haben etwa Canada Life, Nürnberger oder die Allianz. Selbst eine 35-jährige Krankenschwester, Nichtraucherin, wäre hier bei einer Rente von sogar 1.700 Euro bereits ab rund 70 Euro im Monat abgesichert.
von Fritz Himmel, biallo.de
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