• Geldanlage
  • Baufinanzierung
  • Kredite
  • Konten & Karten
  • Altersvorsorge
  • Versicherung
  • Telefon & Internet
Aktuelle Themen

Risikolebensversicherung

Möglichen Beitragsanstieg beachten

Eine Risikolebensversicherung ist eine sinnvolle Vorsorge, um im Falle des eigenen Todes Hinterbliebene finanziell abzusichern. Vor dem Abschluss sollte man jedoch genau hinsehen.
Risikolebensversicherungen sind in der Regel preiswert zu haben. Trotzdem ist ein Vergleich ein Muss. Ein Markt-Check Mitte September ergab: Bei nahezu identischen Bedingungen finden sich Preis-Unterschiede von zum Teil mehreren hundert Prozent.

Ein Beispiel: Ein 30-jähriger Bürokaufmann, Nichtraucher, möchte seine Frau und sein kleines Kind absichern. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll seine Familie im Falle seines vorzeitigen Todes eine Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 200.000 Euro erhalten. Bei Anbietern mit Top-Unternehmensrating wie der Hannoverschen oder der Europa zahlt er dafür nur rund zwölf Euro monatlich an Prämie. Bei teuren Anbietern wären über 50 Euro fällig.

Welcher Beitrag gilt?

Es lohnt sich zudem ein genauer Blick auf die Beitragshöhen im Vertrag. „Die Kosten für eine Risikolebensversicherung werden mit einem Zahl- und einem Bruttobeitrag angegeben“, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Der Bruttobeitrag ist die vertraglich festgelegte Prämie, die von der Versicherung für den jeweiligen Schutz kalkuliert wurde.

Tatsächlich ist aber der günstigere Zahl- oder Nettobetrag fällig. Dieser errechnet sich, nachdem vom Bruttobeitrag die vom Versicherer erwirtschafteten Überschüsse abgezogen worden sind. Für diese Überschüsse gibt es aber keine Garantie. Läuft es für den Versicherer schlechter als erwartetet, so fallen die Überschüsse geringer aus und der Zahlbeitrag kann während der Vertragslaufzeit in Richtung Bruttobeitrag steigen. Bei manchen Anbietern im genannten Musterfall bis auf das Doppelte. Bei Versicherern wie Canada Life oder Dela sind dagegen der Zahl- und der Bruttobeitrag immer identisch, das Risiko einer Erhöhung während der langen Vertragslaufzeit entfällt hier somit.

Kinder bis zum Ausbildungsende absichern

„Zur Absicherung seiner Kinder wählt man als Laufzeit beispielsweise bis die Ausbildung beendet ist und der Nachwuchs sich selbst finanziell versorgen kann“, sagt Bianca Boss.
von Fritz Himmel
Zurück
© 2019 Biallo & Team GmbH - www.biallo.de

Die Homepage wurde aktualisiert