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Openbank

Spanische Direktbank mit 0,5 Prozent Tagesgeldzinsen

Die Openbank zählt aktuell zu den Anbietern mit den höchsten Tagesgeldzinsen. Es gilt die spanische Einlagensicherung.
Die Openbank, eine Marke der spanischen Santander-Bankengruppe, lockt Sparer mit einem Tagesgeldzins von überdurchschnittlichen 0,50 Prozent pro Jahr – und das für Neu- als auch Bestandskunden. Die Verzinsung beginnt dabei ab dem ersten Cent, einen Maximalanlagebetrag gibt es nicht. Wer ein Tagesgeldkonto bei der spanischen Direktbank eröffnen möchte, erhält zusätzlich das kostenlose Girokonto der Openbank und eine gebührenfreie Debitkarte. Mit dieser Karte können Kunden bis zu fünfmal im Monat in der Eurozone kostenlos Bargeld abheben – sowie an allen rund 40.000 Automaten der Santander-Gruppe ohne Beschränkung. Zudem bietet die Debitkarte ein attraktives Reiseversicherungspaket, das vor allem für Vielreisende interessant sein dürfte.

Der Tagesgeldzins der Openbank ist weit überdurchschnittlich. Zum Vergleich: Der Biallo-Index Tagesgeld - ein Durchschnittswert aus 75 Angeboten - liegt aktuell bei 0,11 Prozent.

Einlagen bis 100.000 Euro sind über die spanische Einlagensicherung geschützt

Wer sein Geld im Ausland anlegen möchte, muss stets bedenken: Auch wenn innerhalb der Europäischen Union Sparguthaben bis zu einer Summe von 100.000 Euro abgesichert sind, ist nicht jedes Sicherungssystem gleich stark. Denn der jeweilige Staat garantiert die Einlagen seiner Banken. Die renommierte Ratingagentur Standard & Poor’s bewertet derzeit die Finanzstabilität Spaniens mit A, was einer guten Sicherheit entspricht. Allerdings sollten Anleger die wirtschaftliche Gesamtentwicklung im Auge behalten. Zum Vergleich: Die höchste Bonitätsbewertung mit „AAA“ erhalten Staaten wie Deutschland, die Niederlande, Schweden oder Luxemburg. Sparer, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten nicht mehr als 100.000 Euro bei der Openbank anlegen.

Konkurrenz bietet bis zu 0,55 Prozent Tagesgeldzinsen

Ein Blick auf den Tagesgeld-Vergleich von biallo.de zeigt: Derzeit gibt es nur einen Anbieter, der mehr Zinsen bietet – die Renault Bank Direkt. Die französische Direktbank bietet Neukunden einen Tagesgeldzins von 0,55 Prozent – für Anlagen bis 500.000 Euro und das für sechs Monate garantiert. Dieses Neukunden-Angebot liegt knapp vor der luxemburgischen Advanzia Bank, die ebenfalls 0,50 Prozent für sechs Monate bietet. Es folgt die Bigbank aus Estland mit 0,50 Prozent pro Jahr – sowohl für Neu- und Bestandskunden.

0,81 Prozent Festgeldzins aus Schweden für zwölf Monate 

Mehr als drei Monats-Nettogehälter sollte man zurzeit ohnehin nicht auf dem Tagesgeldkonto parken. Wer mehr als eine Reserve für Notzeiten anlegen will, sollte auf Festgeld setzen, dessen Zins für die vereinbarte Laufzeit garantiert ist. Bei ein und zwei Jahren Laufzeit ist die schwedische Klarna Bank in Sachen Zins und Sicherheit aktuell Spitzenreiter. Für zwölf Monate gibt es 0,81, für 24 Monate sogar 0,95 Prozent pro Jahr. Dabei gilt die schwedische Einlagensicherung als eine der sichersten weltweit.
von biallo.de
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