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Risikolebensversicherung

Auf die richtige Vertragslaufzeit kommt es an

Eine Risikolebensversicherung bietet finanzielle Sicherheit für Hinterbliebene. Doch welche Laufzeit sollte man beim Vertragsabschluss wählen?
Die Risikolebensversicherung zahlt im Falle des Todes des Versicherten eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen aus. Die Versicherung ist preiswert zu haben, so dass auch Familien mit kleinem Einkommen in der Lage sind, die monatlichen Prämien zu finanzieren.

Ein wichtiges Kriterium ist neben der Höhe der Versicherungssumme die richtige Laufzeit des Vertrags. „Grundsätzlich sollte eine Risikolebensversicherung immer für den voraussichtlichen Bedarfszeitraum abgeschlossen werden“, rät Michael Franke vom Analysehaus Franke und Bornberg. Entscheidend ist dabei die individuelle Situation. Ein Alleinverdiener, der seine Familie absichern will, hat einen anderen Versicherungsbedarf als jemand, der damit nur ein zeitlich überschaubares Darlehen sichert.

Richtwert für Eltern: 20 bis 25 Jahre

Sind Kinder zu versorgen, empfiehlt sich als Richtwert meist 20 bis 25 Jahre nach der Geburt des jüngsten Kindes. „Ab diesem Moment, sollte der Nachwuchs dann fähig sein, sich selbst zu versorgen“, sagt Franke. Die Absicherung des Ehe- oder Lebenspartners sollte in der Regel bis zum Alter von 60 bzw. 65 gehen. Auch die Laufzeiten von Verbindlichkeiten der Familie haben Einfluss auf die Vertragsdauer, etwa die Absicherung eines bestehenden Immobilienkredits.

Neuer Vertrag kann deutlich teurer werden
Die Dauer des finanziellen Risikos müssen Versicherte somit immer selbst festlegen. Wer zu kurz abschließt und einen neuen Vertrag braucht, muss oft mit einer erneuten Gesundheitsprüfung und einem deutlich höheren Beitrag aufgrund des höheren Eintrittsalters rechnen. Hilfreich sind daher Verträge mit der Klausel „Verlängerungsoption“ wie sie die Hannoversche, Canada Life oder die Europa anbieten. Diese ermöglicht es, den Vertrag bis zu einer gewissen Zeit vor Ablauf ohne Gesundheitsprüfungen zu verlängern.

Höhe der Versicherungssumme
Für die Höhe der Versicherungssumme gibt es eine Faustregel: Wer noch kleine Kinder hat, sollte das Fünffache seines Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme einsetzen; wer nur für den Partner vorsorgt, das Dreifache. Vorhandene Verbindlichkeiten, beispielsweise der Immobilienkredit, müssen auf jeden Fall abgedeckt sein.
von Fritz Himmel
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